
BewegKraft | Beratung Matuska

„Verletzlichkeit bedeutet nicht, zu gewinnen oder zu verlieren; es bedeutet, den Mut zu haben, sich zu zeigen.“
Brené Brown
Meine Beratungsangebote
speziell für Mütter
Muttersein ist keine Rolle, in die man einfach hineinwächst, sondern ein tiefgreifender Veränderungsprozess, der persönliche, emotionale und soziale Lebensbereiche berührt. Dabei treffen eigene Bedürfnisse auf die Verantwortung für ein Kind, gesellschaftliche Erwartungen auf persönliche Vorstellungen und der Wunsch, alles gut zu machen, auf die eigenen Grenzen. Diese besondere Lebenssituation braucht einen geschützten Raum, in dem all das Platz haben darf – ohne Bewertung und ohne den Anspruch, funktionieren zu müssen.
Mir geht es darum, Mütter in ihrer Lebenssituation in all ihren Facetten wahrzunehmen. Mit der Mutterschaft kommen neue Rollen und Verantwortlichkeiten hinzu: Mutter sein, Partnerin bleiben, den beruflichen Anforderungen gerecht werden, familiäre Beziehungen pflegen und gleichzeitig den eigenen Bedürfnissen Raum geben. Oft verändern sich dadurch auch das eigene Selbstverständnis, bestehende Beziehungen und die Vorstellungen vom bisherigen und zukünftigen Leben. Hinter all diesen Rollen steht jedoch immer auch eine Frau mit eigenen Gefühlen, Wünschen, Grenzen und Lebenszielen. Mit allem, was sie bewegt, stärkt und herausfordert – und mit dem Bedürfnis, auch jenseits ihrer Aufgaben gesehen und verstanden zu werden.
Mütter müssen nicht noch besser darin werden, allen gerecht zu werden.
Sie dürfen herausfinden, was ihnen selbst gerecht wird.
Meine Rollen
Zwischen all den Rollen –
bewusst wählen was passt.
Mutter sein bringt viele Rollen mit sich: Wir sind Trösterin, Organisatorin, Partnerin, Berufstätige, Tochter, Freundin und vieles mehr. Manche dieser Rollen erfüllen uns, andere fordern uns heraus oder entstehen aus dem Gefühl, bestimmten Erwartungen gerecht werden zu müssen.
Die eigenen Rollen sichtbar zu machen schafft Klarheit. Es wird deutlich, was wirklich wichtig ist, welche Erwartungen nicht länger erfüllt werden müssen und wo neue Grenzen gesetzt werden dürfen. Dadurch entsteht die Möglichkeit, bewusst zu entscheiden, welche Rollen gestärkt, verändert oder losgelassen werden sollen.

Identität bewahren
„Ich als Mutter – und trotzdem ich selbst“ –
Klarheit zum Selbstbild.
Zwischen neuen Verantwortungen, den Bedürfnissen des Kindes und den Erwartungen von außen kann das Gefühl entstehen, die eigene Identität aus den Augen zu verlieren. Dabei bleiben die Frau, ihre Werte, Wünsche, Stärken und Lebensziele ein wesentlicher Teil ihrer selbst.
Sich der eigenen Identität bewusst zu bleiben, das Vertrauen in sich selbst zu stärken und die eigenen Wünsche und Lebensziele nicht aus den Augen zu verlieren, hilft dabei, die verschiedenen Seiten der eigenen Persönlichkeit in Einklang zu bringen. Denn Muttersein ist ein Teil der eigenen Identität – aber niemals die ganze.

Beziehung als Paar
Beziehung pflegen –
Paar bleiben.
Mit der Geburt eines Kindes verändern sich die Paarbeziehung. Neue Aufgaben, veränderte Rollen, Schlafmangel und unterschiedliche Bedürfnisse können den Alltag herausfordernd machen. Dabei bleibt oft wenig Zeit für Gespräche und Zweisamkeit.
Ein bewusst geschaffener Raum für das Paar ermöglicht es, abseits der täglichen Anforderungen miteinander ins Gespräch zu kommen. Zeit, um auszusprechen, was beschäftigt, eigene Bedürfnisse zu teilen, einander zuzuhören und auch schwierige Themen anzusprechen. So können Verständnis und Nähe wachsen und die Verbindung zueinander gestärkt werden.

Erwartungen
Druck sichtbar machen -
innere und äußere Maßstäbe prüfen.
Mütter sehen sich oft mit unrealistischen Erwartungen konfrontiert – von sich selbst, dem Umfeld oder der Gesellschaft. Gefühle von Überforderung, Schuld oder Versagen sind weit verbreitet, werden aber selten offen besprochen.
Die eigenen Werte und Überzeugungen bewusst zu hinterfragen, hilft dabei, zwischen übernommenen Vorstellungen und persönlichen Wünschen zu unterscheiden. Es geht darum, Erwartungen kritisch zu prüfen, eigene Prioritäten zu setzen und den Mut zu entwickeln, für das einzustehen, was einem wirklich wichtig ist.

Emotionen
Trigger verstehen -
eigene Gefühle annehmen.
Der Alltag mit Kindern bringt viele Emotionen mit sich. Wut, Überforderung oder Hilflosigkeit können in herausfordernden Momenten die Beziehung zum Kind belasten. Oft reagieren wir dabei aus vertrauten Mustern, die wir bereits aus unserer eigenen Kindheit kennen.
Die eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen und zu verstehen, hilft dabei, neue Wege im Umgang mit schwierigen Situationen zu finden. Wer die eigenen Muster erkennt und lernt, Emotionen besser zu regulieren, kann auch in herausfordernden Momenten in Verbindung mit dem Kind bleiben und die Beziehung bewusst stärken.

Mütter müssen nicht erst an ihre Grenzen kommen, um Unterstützung zu verdienen. Sie dürfen sich selbst wichtig nehmen – nicht trotz ihrer Verantwortung, sondern gerade auch in ihr.
